Heiß, warm, kalt: Angebotsverfolgung mit drei einfachen Spalten
Warum es für kleine Teams besser funktioniert, Angebote nach Temperatur in drei Spalten zu sortieren, statt eine lange Liste von Vertriebsphasen zu pflegen.
Große CRM-Systeme teilen den Vertrieb oft in sieben oder acht Phasen ein. Für ein kleines Team bedeutet das leere Felder und Berichte, denen keiner traut. Für die meisten kleinen Betriebe funktioniert eine einfachere Methode besser: Angebote nach ihrer Temperatur in drei Spalten sortieren.
Die drei Spalten
- Heiß: Der Kunde ist im Gespräch, will Änderungen oder die Entscheidung steht kurz bevor.
- Warm: Das Angebot wird geprüft, es gibt noch kein klares Signal, aber die Tür ist offen.
- Kalt: Seit Langem keine Rückmeldung, oder der Kunde hat sich anders entschieden.
Gewonnene und verlorene Angebote verlassen die Spalten und werden als Ergebnis gespeichert. So zeigt der Bildschirm nur die Arbeit, um die du dich noch kümmern musst.
Warum das funktioniert
Die Temperatur eines Angebots hat jeder Verkäufer ohnehin im Kopf. Die Frage „In welcher Phase ist das Angebot?“ lässt einen nachdenken. Die Frage „Ist das Angebot heiß?“ beantwortet man in einer Sekunde. Und was leicht zu beantworten ist, bleibt aktuell.
So fängst du an
Liste deine offenen Angebote auf und gib jedem eine Temperatur. Dann leg eine Regel fest: heiße Angebote wöchentlich nachfassen, warme alle zwei Wochen, kalte einmal im Monat. Wenn ein System dich an diesen Rhythmus erinnert, reißt die Angebotsverfolgung nicht ab.